gesund leben.




Zahnersatz aus dem Ausland?
Oder aus Bochum?

Nach einer Studie des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) in Rheinland-Pfalz waren fast 1/3 des untersuchten Zahnersatzes mangelhaft. Bei 2/3 dieses beanstandeten Zahnersatzes wurde eine vollständige Neuanfertigung empfohlen. Angesichts dieser Untersuchung präferriert die überwiegende Mehrzahl der Zahnärzte, Dentallabore und auch Zahnersatz-Importeure im Interesse der Patienten eine wohnortnahe Versorgung.

Konkret: Sowohl der Zahnarzt als auch das Dentallabor sollten vom Patienten ohne Mühe aufgesucht werden können, um ggf. fachlich korrekte Korrekturen vornehmen zu können. Seit einigen Jahren werden deutsche Patienten, auch von einigen Krankenkassen, beworben, um ihren Zahnersatz im Ausland anfertigen und einsetzen zu lassen. Niedrige Löhne, billige Raummieten und geringe Laborkosten führen zu einem zugegebenermaßen günstigen Angebot.

Der MDK in Rheinland-Pfalz begutachtet daher in zunehmendem Maße ausländischen Zahnersatz im Auftrag der Gesetzlichen Krankenkassen. Für 2006 und 2007 wurde erneut eine Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universität Mainz in Auftrag gegeben, um die Qualität und die Kosteneffektivität dieser zahnmedizinischen Versorgungen im Ausland zu bewerten. Dr. Christine Baulig, Koordinatorin des Fachgebiets Zahnmedizin vom MDK Rheinland-Pfalz publizierte die bisher unveröffentlichten Ergebnisse der neuen Studie in der Fachzeitschrift Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift (DZZ). Die wichtigsten Ergebnisse sind in den Punkten 1 bis 3 zusammengefaßt.

Kritikpunkte:

Zahnersatz aus dem Ausland, ja!

Zu ihrer Sicherheit und Zufriedenheit jedoch besser über eine ortsnahe Zahnarztpraxis
und ein in Deutschland ansässiges Dentallabor mit ausländischem Partnerlabor.